Akikumagram: Im Interview mit dem Kreativ-Duo aus Stuttgart

Es ist Abends. Man sitzt tiefgemütlich auf seinem Bett oder auf seiner Couch und durchstöbert das Worldwideweb nach neuen Inspirationsquellen. Im Explore-Bereich des Grams wirkt zunächst alles fad, da sich der Content in vieler Hinsicht gleicht

Akikumagram: Im Interview mit dem Kreativ-Duo aus Stuttgart

Es ist Abends. Man sitzt tiefgemütlich auf seinem Bett oder auf seiner Couch und durchstöbert das Worldwideweb nach neuen Inspirationsquellen. Im Explore-Bereich des Grams wirkt zunächst alles fad, da sich der Content in vieler Hinsicht gleicht

Es ist Abends. Man sitzt tiefgemütlich auf seinem Bett oder auf seiner Couch und durchstöbert das Worldwideweb nach neuen Inspirationsquellen. Im Explore-Bereich des Grams wirkt zunächst alles fad, da sich der Content in vieler Hinsicht gleicht. Plötzlich stößt man auf „Zwillinge“, die denselben Look in einem Moment festhalten. Das Setting und die Styles sind so harmonisch ausgewählt worden, dass es fast so schön ist um wahr zu sein. So ein Zusammenspiel aus Partner-Looks und Locations, die den Outfits ebenbürtig sind, sieht man nicht alle Tage.

Die Akikumas habe ich vor einigen Jahren bei einem THATBOII-Event in München kennengelernt. Chelo lud sie ein und connecte uns anschließend. Ihre Arbeit hatte ich bereits zuvor gesehen, nur waren mir die Akikumas als Personen an sich unbekannt. Damit sich der dunkle Schleier der Unwissenheit der Akikumas legt haben wir uns für ein Interview zusammengetan, um ihre Arbeit besser zu verstehen, da sie vielseitig kreativ sind.


Akikumagram: Das Kreativ-Duo aus Stuttgart

Hey, wie geht’s euch? Stellt euch doch bitte zunächst den Lesern vor und erzählt ihnen von eurer Arbeit.

Hi Moubsen. Alles super, danke dir!

Über uns: Akikuma ist ein Stylisten Duo aus Stuttgart, dass Kleidungsstile aus jedem Jahrzehnt kombiniert, um einen kultivierten Look zu kreieren, der die Details von Streetwear, Classic und dem kongolesischen „Sape“ hervorhebt.

Unsere Shootings / Editorials, die im Team einschließlich unserem Fotografen (@mehdikenan_) ins Leben gerufen werden, helfen Brands, die ihre Produkte werben möchten, indem wir Inhalte erstellen und ihnen eine Plattform bieten, um Kunden zu erreichen, die sie selbst nicht erreichen können.

Das letzte Mal als wir uns sahen war bei euch in Stuttgart bei der Ralph Lauren Store Opening Party im Breuninger.

Was hat sich seitdem bei euch geändert?

Das ist ca. 1 1/2 Jahre her. Lieben Dank nochmal für die Einladung an der Stelle.
Es hat sich wahnsinnig viel verändert. Wir sind mittlerweile zum größtenteils Selbstständig geworden dadurch ist die Verantwortung zweifellos eine andere wie zuvor. Auch der Kundenstamm ist deutlich gewachsen welches noch mehr Vielfalt mit in unsere Arbeit bringt. On top kommt das wir seit Ende November in ein neues Studio/Office gezogen sind, welches wir aktuell final einrichten. Nichtsdestotrotz bist du jederzeit Willkommen und die Türen sind für Shootings und Meetings geöffnet!

Wie würdet ihr eure Arbeit genau beschreiben? Ihr macht viele Sachen: Ihr modelt, stylt und konzipiert Kampagnen-Konzepte, die ihr im Nachhinein umsetzt.


Es ist unheimlich schwer unsere Arbeit genau in Worten zu fassen, da sobald man sich entscheidet Independent zu sein wirklich sehr viel Verschiedenes und Unerwartetes zusammenkommt. Aber um es den Lesern entsprechen zu vereinfachen hast du es bereits super in Worte gefasst.

Wie seid ihr mit Mode zum ersten Mal in Berührung gekommen? Und warum geht ihr den Weg, den ihr jetzt geht?


Die Mode ist schon seit dem frühen Kindesalter ein sehr großer Begleiter unseres Lebens. Unsere Mom die im Übrigen sehr Modeaffin - hat uns schon als Kids unterschiedlich gleiche Looks verpasst, die meist nur farblich zu unterscheiden waren. Das führte dazu das (wie auch heute noch) viele uns für Zwillinge hielten.
Es ist immer schwer zu beschreiben, warum man die Dinge so macht wie man sie macht. Wir haben uns für diesen Weg entschieden da kein Weg an der Leidenschaft vorbeiführt.

Mit welchen Brands habt ihr bereits zusammengearbeitet? Und mit welcher Marke war hat die Kooperation am meisten Spaß gemacht?


Die Liste der Brands ist über die Jahre hinweg enorm lang geworden da wir auch intern viel für Brands gearbeitet haben. Es gibt von uns aus keinen Favoriten, im Wesentlichen sinne da alle Kooperationen neue Herausforderungen und somit Wachstum mit sich bringen. Am meisten Spaß haben wir beim Konzipieren und umsetzten, da so viele verrückte Idee zusammenkommen.

Wie kommt ihr auf eure Idee, wenn ihr bei der Konzeption eines Projektes seid?


Was wir bewusst/unbewusst bei der Konzeption tun ist aus unseren Gedanken auszutreten. Wir sitzen meist zusammen und versuchen so abstrakt wie möglich zu „denken“ d.h. Ohne Einschränkungen / Limitierungen dabei entstehen oft sehr krasse Synergien, die wir anhand von Moodboards und aufschrieben festhalten, um sie im nächsten Schritt umzusetzen. Wie in jeder Disziplin bekannt ist gelingt selbstverständlich nicht immer alles so wie man sich es vorstellt was an sich überhaupt kein Problem ist den dadurch wächst der Ansporn das nächste Projekt besser zu machen.

Ihr habt Ende letzen Jahres Bausa für ein Projekt gestylt. Ich konnte nur nicht wirklich einordnen für was gewesen ist. Könnt ihr tiefer darauf eingehen?


Oh Ja! Das Styling für Bausa war letztes Jahr im September gewesen ebenfalls ein sehr nices Projekt. Wir durften das komplette Styling für die jeweiligen Pressebilder seines Albums „100 Pro“ übernehmen. All in all eine großartige Erfahrung sowie ein sehr angenehmer Kontakt.

Auf Instagram ist gefühlt jeder ein Blogger, Model, Sneakerhead usw. Wie steht ihr zu der heutigen Social Media Entwicklung? Und wie behauptet ihr euch bei der Konkurrenz?


Die heutige Social Media Entwicklung ist natürlich enorm.
Es ist alles mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, da man den Unterschied zwischen dem Virtuellen und der Realität oft verwechselt.
1000 Follower auf Social Media bedeutet nicht 1000 neu gewonnene Freunde in der Realität... Die Möglichkeiten durch Social Media heutzutage sind im Verhältnis andere wie noch vor ein paar Jahren. Daher sollte man das „Tool“ möglichst sinnvoll nutzten, um nicht selbst ein Produkt des Tools zu werden.
Das Thema Konkurrenz wird im Allgemeinen sehr oft im falschen Kontext verwendet denn was viele nicht verstehen ist, dass sobald du deinen eigenen weg gehst, es kaum bzw. keinen Konkurrenten gibt außer dein gestriges ich.

Das Interview kommt hiermit zu einem Ende. Habt ihr noch irgendwelche Schlussworte für die Jugend?

Abschließend: Leben und leben lassen!

Autor: Moubarak Assima / Fotos: Mehdi Kenan

Moubarak Assima

Creator & Stylist Creative ideas for @nofaithstudios Manage things @fabricsoverfriends Represented by @noinfluence.today Editor @title

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