#Dressis statt #Stressies – Mit Sebi & Caiza

Meine Freunde Sebi und Caiza produzieren einen Podcast, der Lebenswichtig für dich ist. Er ist genauso Lebenswichtig, wie die „How is much is your outfit worth“ Videos, die im unendlichen Video-Kosmos von YouTube kursieren.

#Dressis statt #Stressies – Mit Sebi & Caiza

Meine Freunde Sebi und Caiza produzieren einen Podcast, der Lebenswichtig für dich ist. Er ist genauso Lebenswichtig, wie die „How is much is your outfit worth“ Videos, die im unendlichen Video-Kosmos von YouTube kursieren.

Meine Freunde Sebi und Caiza produzieren einen Podcast, der Lebenswichtig für dich ist. Er ist genauso Lebenswichtig, wie die „How is much is your outfit worth“ Videos, die im unendlichen Video-Kosmos von YouTube kursieren. Oder so Lebensessenziell, wie der Beef zwischen deutschen „Fashion“ -YouTubern.

Jedoch schwimmen meine Freunde mit ihrem Dress Relief-Podcast, nicht am Rand der Belanglosigkeit. Sie wollen der Welt mehr geben als nur stylische Dsquared Icon-Caps, trendy Alexander McQueen Sneakern und heiße 1er Jordans. „Streetwear“ ist keine einfache Bezeichnung für Klamotten oder Schrott den du bei Zara und co. kaufen kannst (einen Shoutout an die Zara Jeans Träger). Da steckt viel mehr dahinter.

Für die aktuellste Podcast-Folge, wurde ein Ur-Münchner Interviewed, der zugleich ein Streetwear-Gott ist. Er ist ein wandelndes Buch, der dir zu jedem Piece eine Story erzählen kann, mit der du niemals in in deinem Leben gerechnet hättest. Selbst ich war unter seinen Fittichen. Als ich 14 Jahre alt war, absolvierte ich ein Praktikum beim 874. Es war der authentischste Streetwearstore der ganzen Stadt. Jeder „wahrer Münchner“ sollte den Laden kennen. Zu der Zeit als ich ein pickeliges irgendwas war, habe ich ein ganz neues Gespür für Mode entwickelt und zeitgenössische Brands wie Carhartt, Stüssy und Co. entdeckt. Bzw. hat mich Sven in die Lehre der Streetwear eingeweiht, mir einen Ritterschlag verpasst und mich mit den dazugehörigen Pieces ausgestattet.

Sven war die Person, die mir damals meine erste 874 O-Dog verkaufte und mir die komplette Story zu der Hose erzählte. Ich war verblüfft, da ich mir anfangs nur dachte: „wow es ist nur eine Hose“. Aber es ist viel mehr als das. Es ist ein Stück Historie, die von Generation zu Generation weitervererbt wird. Ich bin 24 Jahre alt und trage heute noch am lebendigen Leib eine 874 O-Dog. Wir sind heute dran, dass Vermächtnis weiterzureichen, wie es Sven damals bei mir und tausend anderen Leuten auch gemacht hat.

Wenn ihr euch fragt, wer Sven ist solltet ihr euch die dazu passenden Dress Relief Podcast Folge anhören, die ihr hier finden könnt:

#Dressis statt #Stressies – Das Interview mit Sebi und Caiza von Dressrelief

Meine gut gekleideten Freunde Sebi und Caiza – wie habt ihr eure Passion zu Streetwear entdeckt? Und wie seid ihr auf den Name „Dress Relief“ gekommen?

S: Hallo Moubi! Bei mir war das ganz klar durch Skateboarding. Ich hab relativ jung damit angefangen und mir hier und da bei den Älteren was abgeguckt. Dann wurde Mama genervt, bis sie mir die Osiris Schuhe und Carhartt Pullover im Sale gekauft hat. Ich bin in Schwabing aufgewachsen, Anfang bis Mitte der 2000er war rund um die Münchner Freiheit einiges los was Streetwear betrifft: Zoo York, Goodstuff, KICKZ, Mighty Weeny, um mal ein paar Läden zu nennen. Als ich dann 2004 mit der Grundschule fertig war brauchte ich natürlich neue Schuhe, die ich nicht kaputt skaten würde. Also ging es mit meinen Eltern zu KICKZ, wo ich im Sale zwischen einem Paar Reebok G-Unit Schuhen und einem Nike Dunk Low Syracuse wählen durfte. Es wurde der Dunk, der seitdem zu meinen Lieblingsmodellen von Nike zählt. Der ist zwar irgendwann auf dem Müll gelandet, aber 13 Jahre später habe ich genau den gleichen in meiner aktuellen Größe bei Paul’s Boutique in Berlin gefunden.

C: Hiphop. Mein ganzes Leben beruht darauf. Wie ich rede, wie ich denke. Als ich das erste mal bewusst ein bestimmtes Kleidungsstück wollte, war es wegen Hiphop. Es waren eine Cargo-Hose von H&M und ein Hoodie. Das war 1997. Die Marke war mir egal. Als ich das erste mal bewusst ein marken-spezifisches Teil wollte, war es ein Adidas Superstar. Das war 1999 und kein Schuh symbolisiert mehr Hiphop für mich. Platz zwei teilen sich weiße AF1s und Clarks btw. Für mich gehörte eine bestimmte Kleidung aber zu der Musik, die ich gehört habe. So 2006 habe ich dann aufgehört Triple 5 Soul und Ecko zu tragen und habe Supreme, Maharishi, Bape, etc. für mich entdeckt. Nike SB Dunks haben da auch eine sehr, sehr große Rolle gespielt. Als Kind wollte ich unbedingt Dickies Pullover. Aber das wollte ich weil es Trend war. Da war keine Bedeutung hinter.

S: Der Name Dress Relief leitet sich von Stress Relief ab, der ist auf Caizas Mist gewachsen.

C: Wenn man unseren Podcast von außen betrachtet sieht das alles nach Jux und Dollerei gepaart mit Memes aus. Memes sind ja auch lustig und Sebi und ich, das darf ich mal behaupten, sind schon ganz lustig. Der Name mag auch lustig wirken. Aber ist es nicht so, dass das Auspacken eines neuen Paar Schuhe wie ein Zug an einem Joint ist? Oder das bestellen eines Supreme Shirts wie sich Propofol zu ballern? Es lässt dich alle deine Sorgen für kurze Zeit vergessen, aber vllt verdrängt man auch einfach nur das Leben, dass dich stresst. Kann ein Teufelskreis sein, aber fühlt sich schon gut an. In diesem Sinne: Bitte gibt meinen Fitpics mehr Likes. Dann gehts mir besser 😀

Und ey, wer unsere Memes zu ernst nimmt, der erkennt sich scheinbar wieder und sollte mal sein Wesen überdenken. Aber Real-Rap jetzt: Der Teil unserer Memes, den ich mache beruht zu 80% auf mir oder Eigenschaften, die ich mal hatte. Außer das mit den Techwear-Jacken für 1000 Euro, aber beim schwarzfahren erwischt werden. Das sind Beobachtungen aus dem Leben.

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Wenn wir unsere Gespräche mit dem Satz „Wieviel ist dein Outfit wert?“ beginnen, dann ist das nicht das, worum es uns geht.

Ich zitiere da mal einen Artikel über eine meiner Lieblings-Bands, nämlich Laibach:

Der Rezipient soll durch die übersteigerte Wirkung überwältigt werden – um im Anschluss umso intensiver die Erfahrung zu machen, dass das Gezeigte letztlich ein „Nichts“, eine dysfunktionale Ideologie, ein Widerspruch in sich selbst ist, um so die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Gezeigten zu fördern.“

Klingt intelligent, oder?

Von was lasst ihr euch inspirieren?

S: Gute Frage. Eigentlich gar nicht. Ich lauf ja seit Jahren gleich bzw. ähnlich rum. Am ehesten von der New Yorker Skatekultur der 1990er – 2000er Jahre, die ich als Kind unterbewusst in Skatevideos und -magazinen mitbekommen habe. Shoutout an Harold Hunter.

C: Aktuell lasse ich mich sehr von der bewussten nicht-politischen Haltung von Influencern, homophoben Ausfällen gegen junge Typen in rosa Strickpullovern auf Turnschuh-Messen oder anti-semitischen Text-Nachrichten von Turnschuh-Fotografen inspirieren. Das macht mich wütend und lässt meine Liebe für Streetwear oder Mode im allgemeinen mehr auflodern. Weil Streetwear und Mode für mich Offenheit und Liebe ist. Streetwear ist politisch, radikal und laut. Das sollte sie auch immer bleiben.

Welche Marken sind eure Lieblingsbrands? Und wenn ja, warum?

S: Ralph Lauren, weil es wirklich zu JEDEM Anlass das passende Teil findet. Egal ob man zum Vorstellungsgespräch geht oder ein Rapvideo drehen will (was ich nicht mache).

C: Ralph Lauren ist der Godfather. Ich liebe die Marke, auch wenn es als Kind oder Heranwachsender nicht denkbar gewesen wäre Polo zu kaufen. Soviel Geld haben wir nicht für Klamotten ausgegeben. Aber wie Sebi sagt. Es passt einfach immer. Genauso wie Carhartt. Stüssy natürlich auch großartig.

S: Carhartt überzeugt mich schon seit meiner Kindheit, das werde ich wahrscheinlich auch noch mit 80 tragen. Gute Qualität, klassische Designs und viele gute Kollabos in letzter Zeit. Vor allem Motown und Awake fand ich gut.

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Ich trag zwar nicht mehr so viel Supreme wie früher, mag die alten Sachen aber immer noch sehr gerne. Keine andere Marke schafft es, das Gefühl eines Ortes und einer Zeit besser zu transportieren. Auch wenn man nicht dabei war. Auch heute sind ab und zu noch gute Sachen dabei, aber kriegt man eh nicht und oft ist es zu markantes Branding.

C: Supreme ist meine große Liebe. New York ist für jeden, der die Hiphop-Kultur liebt, das Mekka. Eigentlich für jeden Fan von Pop-Kultur. Es kommt mir vor als hätte jede Serie und jeder Film, den ich als Kind gesehen habe, dort gespielt. Es ist die verdammt nochmal rougheste und coolste Stadt überhaupt. „The place of the lost towers / we still banging, we never lost power“ wie Juelz Santana sagt. Keine Brand repräsentiert diesen „Fruit Salad“ („Melting Pot“ ist der falsche Begriff. Glaubt mir. Ich habe Amerikanistik studiert), dieses miteinander der Kulturen und Subkulturen so sehr wie NY. Das liebe ich. Das ist mein Utopia. Jedenfalls in meinem Kopf. Und nichts repräsentiert das so wie Supreme.

S: Eigentlich ist alles geil, was aus diesem Stüssy Dunstkreis entstanden ist. James Jebbia, der Gründer von Supreme hat bei Stüssy gearbeitet. Chris Gibbs von Union meines Wissens nach auch. Angelo Baque (Awake) und Brendon Babenzien (Noah) haben sich von Supreme gelöst und machen heute die wesentlich interessanteren Sachen.

C: Man könnte eigentlich auch sagen, dass Nike eine unserer Lieblingsbrand ist. Für manche Leute ist man zwar nicht cool, wenn man aus der Turnschuh-Szene kommt, aber damit hat Streetwear in Deutschland halt seinen zweiten Frühling erlebt, wenn nicht sogar seinen „Durchbruch“. Was Schuh-Marken angeht stehe ich zurzeit aber sehr auf G.H. Bass- oder Prada-Slipper. Sofern es wieder wärmer wird, wird auch wieder Birkenstock und Crocs getragen. Nichts anderes. Aber da kann ich nur für mich sprechen. Sebi ist nicht so behämmert wie ich was Schuhe angeht.

Ansonsten lieben wir beide Awake. Angelo Baque verkörpert all das was Streetwear sein sollte: Verdammt cool. Verdammt stylish. Verdammt politisch.

Als ihr eure Liebe zur Streetwear gefunden habt – war es genauso Mainstream wie heute, oder hatte es noch eher was von einer Subkultur?

S: Es waren halt Klamotten. Ich würde es nichtmal als Subkultur bezeichnen. Die Sachen die mir gefallen haben, sind aus der Subkultur Skateboarding heraus entstanden. Aber Streetwear war mir damals kein Begriff. Als man dann angefangen hat, sich mehr mit der Materie auseinanderzusetzen war es schon ein kleinerer Kreis von Leuten und man hat sich seine Klamotten oft aus Foren oder im Ausland geholt. Wenn man 2011 jemanden mit einer Supreme Cap gesehen hat, wusste man, dass man irgendwo ähnliche Interessen hat, wie derjenige. Als dann Cro kam, ging es rapide bergab…

C: Cro hat mir zu der Zeit erstmal Supreme, Air Max und Dunks versaut. Was aber auch blöd von mir war. Heute bin ich ein entspannter Typ und gebe einen Fick drauf, wer die Sachen trägt, die mir gefallen. Aber 2011-Caiza war seine einzige Supreme 5-Panel halt heilig. Als ich bewusst den Begriff „Streetwear“ genutzt habe war es 2006. Damals wurde ich auch noch wegen Bape Shirts ausgelacht, aber das wurde ich auch 1999 für weite Hosen… also was solls. Man muss bedenken, dass das eine Zeit vor Facebook war. Ich habe mich dann im Hypebeast-Forum connectet. Da gabs aber nach meinem Empfinden nur einen anderen Deutschen. Cweak hiess er und hat den Nort Store in Berlin geleitet. Im Forum haben damals auch noch Neek von Anti-Social Social Club und Tyler, the Creator gepostet. Weirder Flex, aber hoffentlich ok. Es gab damals auch hier schon Leute, die für „Streetwear gelebt haben“, genau wie heute. Nur gabs damals nicht tausende Leute für die das ganze ein Kostüm ist um über Ihrer mangelnde Persönlichkeit hinweg zu täuschen und Likes zu kriegen.

Aber wen verurteile ich da? Wenn mein Fitpic keine dreistelligen Likes bekommt, ist mein Tag auch im Eimer.

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Ist Streetwear nach eurer Meinung tot oder fühlt ihr es immer noch?

S: Naja, sind halt Klamotten. Ich denke nicht, dass Streetwear irgendwann tot sein wird. Jeder hat ja auch einen anderen Bezug dazu bzw. eine andere Definition von der Sache. Solange Leute in Pullover und Turnschuhen rausgehen, wird Streetwear leben.

C: Streetwear lebt und wird immer leben. Genauso wie die Turnschuh-Szene, aber auch der Turnschuh-Mainstream. Das geht niemals weg. Trotz Jägermeister-Streetwear-Kollektion, limitierten Lidl-Sneakern und „Wieviel ist dein Outfit wert“-Videos.

Was sagt ihr zu der heutigen „Streetwear-Szene“?

S: Dieses Geflexe mit großen Logos und Hauptsache teuer ist natürlich affig. Dazu hab ich ja auch zum Glück keinen Bezug. Aber es gibt noch genug Leute, die ihr eigenes Ding machen, ob es jetzt ein cooler Onlinestore mit Vintage Sportswear ist, ein Podcast mit schlechter Tonqualität oder eigene Labels. Das ist nach wie vor spannend zu beobachten.

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C: Purer Konsum ist unsinnig. Was bringt dir deine Acronym Jacke, wenn du auf einer Matratze auf dem Boden pennst? Du bescheisst dich doch selber, Kollege. Was bringt dir deine „By any means neccessary“-Supreme/TNF Kollabo, wenn du nicht weißt was für ein bedeutender Mann Malcolm X war? Nur Likes.

Wenns darum geht, dann kann ich zur dieser Szene nichts gutes sagen.

Wozu ich was gutes zu sagen habe ist, dass Streetwear so viele Leute dazu bringt kreativ zu sein und ihren Horizont zu erweitern. Ich habe Liebe für jeden jungen Typen, der sein eigenes Label macht (Es sei denn, es ist einfach nur eine Spreadshirt-Seite), für jeden der sich so kleidet wie er will, weil er damit seine Persönlichkeit ausdrücken will. Streetwear hat für so viele junge Leute Karriere-Pfade geöffnet, die es früher nicht gab. Werd Stylist, nutze dein Wissen um Marketing zu machen, schreib über deine Leidenschaft,… Wir können heutzutage Geld verdienen ohne Anzüge wie unsere Eltern tragen zu müssen und in einem Büro zu verschimmeln. Wir können uns verwirklichen. Kreativität wird endlich belohnt. Das ist für mich die richtige Szene. Wer Schuhe und Klamotten nur für Likes kauft gehört zu keiner Szene, der gehört zu einer Schafherde.

Wie würdet ihr irgendwelchen Personen Streetwear näherbringen, die wirklich gar keinen Bezug dazu haben?

S: Gar nicht. Soll sich jeder anziehen wie er Bock hat.

C: Wenns ein Typ ist:

Wenn du Off-White und Supreme trägst werden hübsche, aber dumme Mädchen auf dich stehen.“

Wenns eine Frau ist: „Wenn du Off-White und Supreme trägst werden dir verdammt viele dumme Typen die Likes nur so hinterherwerfen.“

(Bitte befolgt diese Ratschläge nicht.)

Schau dir einfach das erste Supreme Buch an. Wenn dich das nicht vom Hocker haut und du siehst wie groß das alles ist, dann verstehst du es halt nicht.

Welche Marken habt ihr momentan im Auge? Das Müssen auch keine großen Brands sein.

S: Ich bin langweilig und trage immer die gleichen Sachen, deshalb die, die ich oben als meine Lieblingsbrands gelistet habe. Ansonsten kleinere Skatebrands wie Dime und Alltimers, da merkt man, dass die Leute wirklich Bock darauf haben und mit viel Liebe dahinterstehen. Chinatown Market ist auch geil, muss man auch erstmal schaffen mit beschissenen Fake-Designs so groß zu werden.

C: Bin ein paar Jahrzehnte zu spät, aber ich feiere gerade wie ein Bekloppter Ben Davis Hosen. International finde ich Casablanca (macht ein ehemaliger Pigalle-Typ) und Needles echt gut. Ist nur alles sau-teuer. Genau wie Sebi habe ich schon Liebe für Chinatown Market. Die sind halt endgut drauf. Ein Label auf Bootleg-Grafiken und Memes aufbauen ist genau mein Ding. Primitivo finde ich hart gut und vor ein paar Tagen habe ich das erste Mal von Healing Tales gehört. Geile Marke von einem Typen aus Berlin. Alle Designs gespickt mit so Fantasy-Magic-The Gathering-Dungeons and Dragons-Referenzen. Auch mit nem Schwert im Logo. Ansonsten Shoutout an Luis Dobbelgarten und seine Brand No Faith-Studios. Wegen solchen Typen wie ihm lebt Streetwear in Deutschland.

Wie viel ist euer Outfit Wert?

S: Sale ist Leben: Carhartt Crewneck 37€, Carhartt Motown Hose 50€, Carhartt Camo Fleecejacke 60€ und Nike Air Force 1 in weiß für Retail, also 100€. Ich hab grad leider keinen Taschenrechner da um es zu addieren.

C: Fragment x Converse Chucks, aber den Preis weiß ich leider nicht. Stüssy Tie Dye Socken 20 Euro, Supreme Hanes Leoparden Boxer… Preis vergessen. Eine Ben Davis Hose 70 Euro, Ralph Lauren Gürtel 85 Euro, Primitivo Shirt 50 Euro, Uniqlo Cardigan 40 Euro, Stüssy Beanie 30 Euro. Neben mir liegt eine TNF Nuptse, die ich aber bald gegen eine Penfield Daunenjacke tausche.

Vertraut mir… Ich habe die Penfield Fall-Kollektion gesehen. Die ist sooo gut.

Aber wen lüge ich an. Ich sitze gerade in meinem Wohnzimmer und trage Supreme Boxershorts, ein Shirt von Uniqlo und Hausschuhe von SUBU Tokyo. Unbedingt SUBU checken!

Habt irgendwelche letzten Worte?

S: Folgt uns bei Instagram @dressrelief.podcast, aktiviert die Glocke und sagt uns wieviel euer Outfit wert ist. Abonniert uns natürlich bei allen Streaming-Plattformen und gebt uns gute Bewertungen.

C: Folgt uns auch unter @schwaboswissenwerderbaboist und @kicksinthehall. Wir mögen Likes.

Bald wird es in Dortmund übrigens das erste Dress Relief Event geben. Kommt alle vorbei. Wird spitze. Wir freuen uns übrigens immer, wenn wir #dressies treffen. Wir haben wirklich coole, kreative und vor allem hübsche Hörer. Shoutout an euch.

Danke für eure Zeit, Jungs.

S: Danke dir und bleib sauber!

C: Jah bless

Fotos: @guschibandana / Fotos behind the scenes: @kanyelberg

Moubarak Assima

Creator & Stylist Creative ideas for @nofaithstudios Manage things @fabricsoverfriends Represented by @noinfluence.today Editor @title

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