Studio Ghibli – The Rise of OG Anime Movies

Studio Ghibli erschuf eine Reihe an Filmen, die sich für immer in die Herzen der Menschen einbrannten.

Studio Ghibli – The Rise of OG Anime Movies

Studio Ghibli erschuf eine Reihe an Filmen, die sich für immer in die Herzen der Menschen einbrannten.

Headquarter:

1985 - 1992 in Kichijōji, Tokyo, Japan 1992 - 2020 in Koganei, Tokyo, Japan

Ghibli Museum:


2001 - 2020 in Mitaka, Tokyo, Japan

Führende Persönlichkeiten:
Hayao Miyazaki, Director in Chief and Founder
Isao Takahata, Director and Founder
Toshie Suzuki, Executive Director, former President and Founder Koji Hoshino, Chairman and former President
Kiyofumi Nakajima, President

Gründung:

Im Jahr 1984 erschien Hayao Miyazakis Nausicaä aus dem Tal der Winde (kein Ghibli Film), dank der Popularität um dieses ikonische Filmstück, war es möglich, dass die Produktionsfirma Tokuma Shoten ein Jahr später das nun Weltbekannte Studio Ghibli gründen konnte.

Der Name Ghibli geht auf eine italienische Bezeichnung, mit arabischem Ursprung zurück. Wortwörtlich bezeichnet dieser einen "heißen Wüstenwind aus der Sahara".

Hayao Miyazaki wählte diesen Namen, um zu verdeutlichen, dass er einen "frischen Wind" in die japanische Filmindustrie bringen wollte.

Top Ghibli-Filme:

1. Das Schloss im Himmel (1986)


Studio Ghiblis erster (offizieller) Zeichentrickfilm in Spielfilmlänge entstand im Jahr 1986.

Nausicaäs Popularität konnte Das Schloss im Himmel nicht erreichen. Für einen Anime-Film war er jedoch äußerst erfolgreich und bescherte dem Studio das Budget für weitere Produktionen.

Synopsis:

Sheeta besitzt einen Kristall, mit dessen Hilfe man in das Schloss im Himmel gelangen kann. Wer dieses Schloss einnimmt, so heißt es, wird die Welt beherrschen. Die Himmelspiraten und der böse Regierungsagent Musca sind hinter dem Kristall her. Sie enthüllt, dass sie der Nachkomme der Herrscher von Laputa ist, einer Insel, die im Himmel schwebt. Dieses Königreich, das einst von friedlichen Menschen mit überlegener Intelligenz und fortschrittlicher Technologie bewohnt wurde, zieht Gier an.

2. Mein Nachbar Totoro (1988)

Zwar konnten die hohen Einspiel Erwartungen nicht erfüllt werden, trotz alledem wurde Mein Nachbar Totoro mehrfach von Kritikern gelobt, ausgezeichnet und machte das Studio weitaus bekannter. Merchandise-Artikel zur Franchise verkaufen sich nach wie vor außergewöhnlich gut und das Totoro-Titellied ist eines der bekanntesten Lieder in Japan.

Synopsis:

Satsuki und Mei ziehen mit ihrem Vater aufs Land. Die kleinen Mädchen machen sofort Bekanntschaft mit winzigen Hausgeistern. Und lernen kurz darauf den sagenumwobenen Waldgeist kennen, den großen Totoro.

3. Kikis kleiner Lieferservice (1989)

Der erste große finanzielle Erfolg für das Studio Ghibli. Der Film über eine junge Hexe wurde zum erfolgreichsten japanischen Film des Jahres und basiert auf einem Kinderbuch von Eiko Kadono.

Synopsis:

Die junge Hexe Kiki verlässt mit dreizehn Jahren ihre Familie und ihre Freunde, um in einer fremden Stadt ihre Hexenkräfte zu vervollkommnen, so wie es die Tradition von allen jungen Hexen verlangt. Zusammen mit ihrem schwarzen Kater Jiji, der ihr helfend zur Seite steht und in allen Lebenslagen eine ironische Antwort parat hat, gelangt das Mädchen in eine Stadt am Meer. In der ungewohnten und unbekannten Großstadt verfällt das Mädchen zunächst in tiefe Unsicherheit.

Weil für die rund 90 Mitarbeiter nun nicht mehr ausreichend Platz im Studio war, baute man 1992 in Koganei ein neues Gebäude.

4. Porco Rosso (1992)

Kurz darauf erschien Miyazakis glorreiche Liebesgeschichte Porco Rosso, welche ebenfalls zum erfolgreichsten japanischen Film des Jahres wurde.

Synopsis:

Ende der 1920er Jahre kämpft der Flugzeugpilot Porco Rosso als Auftrags Soldat für Frieden am Himmel rund ums Mittelmeer. Auf seinen Reisen tut er sich mit der talentierten Mechanikerin Fiona zusammen, die ihm in seinem Kampf gegen den Luftpiraten Curtis patent zur Seite steht. Als Porco Rosso von einem prahlerischen Piloten zum Duell herausgefordert wird, beginnt ein Kampf, der das Leben der beiden Fliegerasse und der Zuschauer am Boden für immer verändern wird.

5. Prinzessin Mononoke (1997)

Das Märchen um die Götter der Wälder und die Gier der Menschen war der bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Film aller Zeiten in Japan. Der Film erregte erstmals weltweit große Aufmerksamkeit.

Synopsis:

Vor langer, langer Zeit, als Japan noch von Göttern regiert wurde, lebte in einem riesigen und friedlichen Wald die wilde Prinzessin Mononoke und der Krieger Ashitaka. Dieser begibt sich auf die Suche nach dem Hirschgott, der seine mysteriöse, lebensbedrohliche Wunde heilen soll. Dabei lernt er Prinzessin Mononoke kennen, die gegen die profit süchtige Eboshi kämpft, um den Wald und seine Bewohner zu retten.

6. Spirited Away – Chihiros Reise ins Zauberland (2001)

Einen internationalen Durchbruch für das Medium verdankt Ghibli jedoch dem Fantasy-Epos: Chihiros Reise ins Zauberland, die verrückte Reise eines zehnjährigen Mädchens in eine unglaublich komplexe Fantasiewelt.

Chihiros Popularität sprengte alle Rahmen und hat sich als ein Meisterwerk in den Augen aller Animateure verankert. Dementsprechend erhielt er auch 2003 den Oscar in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ und den Goldenen Bären auf der Berlinale 2002.

Chihiros Reise ins Zauberland ist der am meisten ausgezeichnete Zeichentrickfilm aller Zeiten.

Synopsis:

Chihiro und ihre Eltern ziehen in die Nähe von Tokio. Auf der Fahrt dorthin landet die Familie in einer seltsamen Welt. Sie scheint menschenleer zu sein. Chihiros Eltern verwandeln sich plötzlich in dieser fremden, unheimlichen Gegend in Schweine.

Im Jahr 2005 trennte sich das Studio Ghibli als Tochterfirma von der Firma Tokumo Shoten.

7. Howls Castle – Das wandelnde Schloss (2006)

Die Fantasy-Geschichte basierend auf einem Roman der Schriftstellerin Diana Wynne Jones hatte den erfolgreichsten Filmstart in der Japanischen Filmgeschichte und erhielt eine Nominierung für den Oscar.

Synopsis:

Kurz nachdem die junge Sophie den Zauberer Hauro kennen und lieben gelernt hat, wird sie von einer boshaften Hexe in eine 90-jährige Frau verwandelt. Entschlossen, den Fluch aufzuheben, zieht Sophie zunächst ziellos durch das Land. Dabei trifft sie auf eine lebendige Vogelscheuche, die ihr den Weg zum wandelnden Schloss weist, wo sich der Zauberer und dessen Helfer befinden. Diese sind ihre einzige Hoffnung.

8. Die Chroniken von Erdsee (2006)

Das lang erwartete Regiedebüt von Hayao Miyazakis Sohn, Gorō Miyazaki. Basiert auf dem Buch Das ferne Ufer der Schriftstellerin Ursula K. Le Guin.

Synopsis:

Die Welt gerät aus den Fugen. Drachen duellieren sich am Himmel, Menschen laufen Amok, Zauberer vergessen ihre Magie.

Anfang 2008 löste der ehemalige Präsident von Walt Disney Japan, Kōji Hoshino, den bisherigen Präsident und Gründer Toshio Suzuki als Spitze der Firma ab.

9. Die Legende der Prinzessin Kaguya (2013)

Unter der Regie von Isao Takahata erhielt Prinzessin Kaguya eine Nominierung für den Oscar. Der Stil dieses Werks ist für Spielfilme aus dem Haus Ghibli relativ ungewöhnlich, jedoch schafft es trotzdem das Wissen und Können der Firma widerzuspiegeln.

Synopsis:

Der alte Bambus-Sammler Tekatori no Okina entdeckt eines Tages in einer glühenden Bambus-Knospe ein winziges Baby. Er nimmt das Findelkind mit nach Hause und zieht es gemeinsam mit seiner Frau auf. Mit der Zeit wächst das kleine Mädchen zu einer wunderschönen jungen Frau heran. Ihre Pflegeeltern ahnen nicht, dass sie in Wirklichkeit die Tochter des Mondes ist. Als die Prinzessin alt genug ist, halten fünf Adlige um ihre Hand an. Doch jedem von ihnen stellt sie eine scheinbar unmögliche Aufgabe.

Aufgrund des Rücktritts von Hayao Miyazaki im Jahr 2014 verkündete Toshio Suzuki, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren komplett neu strukturiert wird und in diesem Zeitraum keine Filme produzieren werden sollen.

Unklar war zunächst auch, ob sich das Unternehmen sogar ganz aus dem Filmgeschehen zurückzieht.

Im Oktober 2016 wurde bekannt, dass Hayao Miyazaki an einem 14-minütigen Kurzfilm namens Kemushi no Boro (dt. etwa „Die Raupe Boro“) arbeitet, der 2018 im Ghibli-Museum erschien.

Toshio Suzuki trat 2017 erneut mit einer wichtigen Nachricht an die Massen: die Rückkehr Miyazakis.

Ende 2017 trat Koji Hoshino von seinem Amt als Präsident des Studios zurück, und wurde von dem ehemaligen Präsidenten des Ghibli Museums Kiyofumi Nakajima ersetzt. Koji Hoshino nahm anschließend sein Amt als Vorsitz des Studios ein.

Im Oktober 2017 bestätigte Miyazaki, dass er einen Spielfilm, der an das Kinderbuch Kimitachi Wa Dō Ikiruka (deutsch: “Wie werdet ihr leben?”) von Genzaburō Yoshino angelehnt ist produzieren wird. Die Produktionszeit wurde auf ca. 4 Jahre angesetzt.

Hayao Miyazaki:

Themen die sich mit dem Verhältnis der Menschheit zu Natur und Technologie, der Ganzheitlichkeit natürlicher und traditioneller Lebensmuster und die Bedeutung von Kunst und Handwerk befassen, haben oft ihren Weg in Miyazakis Werke gefunden.

Dies ermöglichte ihm seine Interessen und Ansichten so gut wie möglich an die kommenden Generationen zu vermitteln.

Der wahrscheinlich wichtigste Punkt der in Miyazakis Kunstwerken erläutert wird ist: Die Schwierigkeit, in einer gewalttätigen Welt eine pazifistische Ethik aufrechtzuerhalten.

Als Protagonisten wählt Miyazaki für seine Filme oft starke Mädchen oder junge Frauen. Einige seiner Filme präsentieren moralisch mehrdeutige Antagonisten mit erlösenden Eigenschaften.

Miyazakis Werke wurden hoch gelobt und ausgezeichnet. Im November 2012 wurde er für herausragende kulturelle Beiträge zur Person des kulturellen Verdienstes ernannt und erhielt im November 2014 den Ehrenpreis der Akademie (Oscar) für seine Auswirkungen auf Animation und Kino. Berichten zufolge wird er von einem Großteil der Animatoren als der größte Animateur der Geschichte bezeichnet. Miyazaki wurde häufig als Inspiration für zahlreiche Animatoren, Regisseure und Autoren zitiert.

Im Jahr 2018 verstarb einer der Gründer und Filmemacher Isao Takahata im Alter von 82 Jahren an Lungenkrebs. Damit verlor das Studio eine ihrer größten und wichtigsten Persönlichkeiten.

Als Hayao Miyazaki zum ersten mal über den Tod seines langjährigen Freundes Takahata zu den Medien sprach, sagte er: "Ich war mir sicher das Paku-san [Takahata nickname] noch für eine lange Zeit unter uns weilen wird, doch leider starb er. Dies lässt mich daran denken, dass meine Zeit auch begrenzt ist... Danke, Paku-san.

Autor: Samy Bandakji

Moubarak Assima

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