Your 1st choice for 2nd Hand: Der Streetwear Vintage-Shop deines Vertrauens

Secondhand-Bekleidung hat in den letzten Jahren ein ganz neues Gewicht bekommen. Die Popularität nach raren Vintage-Pieces ist gestiegen. Jeder will ein Stück Historie in seiner Hand halten.

Your 1st choice for 2nd Hand: Der Streetwear Vintage-Shop deines Vertrauens

Secondhand-Bekleidung hat in den letzten Jahren ein ganz neues Gewicht bekommen. Die Popularität nach raren Vintage-Pieces ist gestiegen. Jeder will ein Stück Historie in seiner Hand halten.

Secondhand-Bekleidung hat in den letzten Jahren ein ganz neues Gewicht bekommen. Die Popularität nach raren Vintage-Pieces ist gestiegen. Jeder will ein Stück Historie in seiner Hand halten. Sei es aus Eigeninteresse um seinen Horizont zu erweitern oder für den Instagram-Flex. Egal welche Beweggründe es sein mögen, die Begierde ist groß.

Wir haben uns mit den Gründern von 1stchoicefor2ndhand unterhalten - eurem Online Vintage Store des Vertrauens. Der besagte Onlineshop wird von Phillip und Neal geleitet, welche beide ein großes Interesse für Streetwear mitbringen. Sie verkaufen ausgewählte Vintage-Pieces, die man nicht jeden Tag sieht.

Wenn man einen Blick auf den Instagram Account von 1stchoicefor2ndhand wirft erkennt man schnell, dass sie einiges an A Bathing Ape Pieces in ihrem Produkt-Portfolio anbieten.

„Ich glaube für mich war es meine Zeit in England, die mich einfach in einen Pool aus weltweiten Streetwear Einflüssen geworfen hat, der bis heute einfach viel umfangreicher und „bunter“ ist als die deutsche Szene in ihren wildesten Träumen. Die Japanischen Einflüsse, insbesondere Nigos, auf das was Streetwear heute ist, war eines von vielen Dingen die mich fasziniert haben und die ich „mit nach Hause genommen habe“.

Your 1st choice for 2nd Hand: Der Streetwear Vintage-Shop deines Vertrauens

Hey wie geht’s euch? Stellt euch doch bitte den Lesern vor und erzählt ihnen über eure Arbeit.

P: Ich bin Philipp 21, studiere im 4. Semester Architektur und habe seit Mitte letzten Jahres angefangen mein Hobby zu einem kleinen Side Hustle zu machen, das Sourcen und Verkaufen von Vintage Pieces die man nicht unbedingt beim 2nd Hand Store um die Ecke findet.

N: Hi mein Name ist Neal bin 22 Jahre alt. Philipp und ich sind alte Schulfreunde, uns verbindet seit Jahren schon die Interesse an Streetwear und History hinter einzelnen Pieces sowie Brands. Seit längerer Zeit sourcen wir beide eigentlich überall nach außergewöhnlichen Pieces, die man nicht alle Tage sieht. Diese haben wir auch immer mal wieder verkauft um damit unsere Rotation aufzufrischen. Daher war ich quasi seine erste Wahl um dies in 1stchoice2ndhand umzusetzen.

Der Bedarf nach Vintage-Pieces ist über die Jahre enorm in die Höhe gestiegen. Wie kamt ihr auf die Idee einen Teil des Bedarfs zu decken?

P&N: Wir glauben nicht, dass wir wirklich einen sonderlich großen Teil dieses Bedarfes decken, da unser Stuff doch eine recht spezifische Nische in dem mittlerweile riesigen Vintage-Kosmos bedient.

Dazu gekommen sind wir dadurch, dass wir selbst überwiegend 2nd Hand Sachen im Schrank haben und diese beim Verkauf schnell und meist mit Gewinn weggingen.

Ihr habt euch auf japanese Streetwear spezialisiert. Insbesondere auf A Bathing Ape. Wie entstand euer Interesse zur japanischen Modekultur?

P: Ich glaube für mich war es meine Zeit in England, die mich einfach in einen Pool aus weltweiten Streetwear Einflüssen geworfen hat, der bis heute einfach viel umfangreicher und „bunter“ ist als die deutsche Szene in ihren wildesten Träumen. Die Japanischen Einflüsse, insbesondere Nigos, auf das was Streetwear heute ist, war eines von vielen Dingen die mich fasziniert haben und die ich „mit nach Hause genommen habe“.

N: Philipp steckte mich mit dieser Faszination aus neuen Eindrücken bei seiner Rückkehr instant an und so stieg bei mir auch das Interesse für Vintage Bape aus Nigo Era.

Dass ihr so viele OG Bapsta‘s verkauft, hat es sich organisch ergeben oder wart ihr euch dessen bewusst A Bathing Ape gezielt in den Fokus zu setzen?

N: A Bathing Ape ist eine Marke die bei uns im eigenen Interesse steht und momentan auch in der deutschen Szene wie andere japanische Marken immer präsenter wird. Daher verlief der Prozess, sich darauf zu fokussieren, relativ organisch. Ob das weiterhin so bleibt können wir nicht sicher sagen, da der Shop sich ja auch mit unserem Interesse entwickelt. Maybe verkaufen wir in 2 Jahren nur noch Jack Wolfskin.

P: Ich würde schon behaupten, dass es sich gerade mit den Bapesta organisch entwickelt hat. Bevor der Shop überhaupt nur ein entfernter Gedanke war, habe ich bestimmt 10-15 Std die Woche, nach Bapesta und Vintage Air Force für mich persönlich gesucht. Diese Pieces hatten häufig etwas an sich was mir bei den aktuellen Releases gefehlt hat. Ein kleines Detail, Stitching, Material, History oder Hommage an etwas und nicht einfach nur der 10.000 generische *Nike Modell hier einfügen* Colourway.

Wie entstand euer Interesse zu A Bathing Ape?

P: Definitiv über die eben angesprochenen Einflüsse aber der wirkliche Startschuss war glaube ich als ich eins der alten Bape Magazine (Winter 2008) in die Finger bekommen habe.

Kein Wort verstanden was darin stand, war aber sofort fasziniert von den Fotostrecken mit unter anderem Pharell Williams, Kanye West, Big Sean, sowie Nigo selbst und seiner Vorstellung des damals neuen A Bathing Ape x Colette Bereiches. (RIP Colette)

Könnt ihr euch noch daran erinnern welches euer erstes Piece, das ihr verkauft habt?

P: Das Erste ever weiß ich nicht mehr genau, aber vermutlich irgendein Supreme Piece oder Ultra Boost um 2015/16 bei VBG. Das Erste für den zukünftigen Shop relevante, wäre dann glaub ich einer meiner ersten Bapesta‘s, ein Grün Gelber Lack „Cyborg Milo“ Bapesta aus 2005.

N: Das erste Piece kann ich leider auch nicht mehr nennen. Es wird auch irgend etwas bei VBG gewesen sein. Das erste Piece das in Richtung des Shops ging war dann ein Bape Classics Tee das schon über 20 Jahre auf dem Buckel hatte.

In welchem Land habt ihr eure größte Abverkaufsrate?

P&N: Wir verkaufen überwiegend nach Deutschland.  Dicht gefolgt sind eigentlich die USA, da unter anderem durch Repost von @Hidden.ny relativ viele unserer Follower auch aus Amerika und speziell aus New York stammen.

(Wir waren selbst über die Instagram- Analytics überrascht)

Von wo bezieht ihr eure Produkte? Vor allem eure Bape-Produkte. Habt ihr einen Plug in Japan?

P&N: Glaub mir, wir wünschten wir hätten einen. Da die meisten Items ,die wir sourcen wollen, leider nicht einfach zu finden sind gucken wir tatsächlich überall.

P: Angefangen habe ich bei eBay, aber da das Angebot halt sehr begrenzt ist, habe ich recht schnell auf alle möglichen Plattformen erweitert auf denen man Kleidung an und verkaufen kann wie Depop, Grailed, Kleinanzeigen usw.

Wie erklärt ihr euch das Vintage-Phänomen? Glaubt ihr der Trend ist so stark vertreten, weil man Produkte haben möchte die nicht jeder besitzt oder geht es eher darum ein Stück Historie in der Hand zu haben?

P&N: Wir glauben eigentlich, dass es ein Mix zwischen genau beidem ist. Ich glaube fast jeder der sich mit dem Thema  Vintage beschäftigt findet es einfach besser nicht wie jeder Zweite auszusehen, ganz abgesehen vom Aspekt der Nachhaltigkeit. Man möchte sich mit bestimmten Pieces einfach ein bisschen von der Masse abheben. Wir glauben die History ist aus dem Teil ein Grund, weil jeder der sich stark mit Mode und verschiedenen Styles beschäftigt, kommt nicht drum herum sich mit Modehistorie und ihrem Wandel zu beschäftigen. Daher ist es dann umso schöner wenn man ein Piece mit History in der Hand hält und damit vielleicht auch noch etwas verbindet.



Wenn ihr die deutsche Modeszene als Menschen beschreiben würdet wie würde die Person in euren Augen aussehen? Und wie würde sie nach 5 Jahren aussehen?

P&N: Die deutsche Modeszene wäre ein sehr leicht zu beeinflussender Mensch.

Er würde das tragen was der Masse gefällt und nicht ihm selber, oder was sein Lieblings-Rapper/Influencer trägt oder verkauft.

Die Szene ist sehr verschlossen gegenüber Neuem. Viel wird einfach nach dem Copy&Paste Prinzip aus anderen Ländern/Szenen übernommen. Alles was nicht dem Normalfall ähnelt wird kritisiert und schief angeschaut und Deutschland hat nicht wirklich seine „eigene Mode DNA“.

Wir hoffen einfach, dass die Deutsche Szene in 5 Jahren offener ist für Neues und mehr für Individualität steht, Sie hoffentlich von Fast Fashion weit entfernt ist und auch aus unserem Interesse auf Nachhaltigkeit achtet und zu Second-Hand Kleidung greift.

Das Interview kommt hiermit zu einem Ende. Habt ihr noch irgendwelche Schlussworte an die Jugend?

P&N: Tragt das worauf ihr Bock habt und hinterfragt maybe, gerade wenn ihr noch jünger seid warum ihr das wirklich tragen wollt.

Sich und seinen eigenen Style zu finden braucht Zeit, einen unvoreingenommenen Kopf und manchmal auch ein wenig Mut, sich an Neues zu wagen.

Seid offen für neues auch wenn es Influencer XY nicht gefällt!

Kleidung ist so ein wunderbares Mittel um sich zu expressen, embraced das und zeigt wer ihr seid!

Danke euch für eure Zeit und passt auf euch auf!

Wir haben zu danken bruv.

Moubarak Assima

Creator & Stylist Creative ideas for @nofaithstudios Manage things @fabricsoverfriends Represented by @noinfluence.today Editor @title

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